Energiesouveränität bedeutet auch Energieeffizienz im Gebäudebestand!

Für energieeffiziente Häuser und Gebäude brauchen wir eine verlässliche und auskömmliche Förderkulisse, die auch diejenigen Standards fördert, die gefordert werden.


Im Rahmen des gemeinsamen Aufrufs von Verbraucher-, Wirtschafts- und Umweltverbände an die Bundesregierung „Energiesouveränität ist das Gebot der Stunde”, verbunden mit der Forderung nach einem nationalen Gipfel für Energiesouveränität erklärte der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Marcus Nachbauer:


„Für energieeffiziente Häuser und Gebäude brauchen wir eine verlässliche und auskömmliche Förderkulisse, die auch diejenigen Standards fördert, die gefordert werden. Konkret heißt das: Wenn das EH 55 zum Standard wird, sollte auch dieser gefördert werden. Dieses gilt umso mehr für den EH 40 Standard. Hier muss die Förderkulisse aufrechterhalten werden; ansonsten laufen wir Gefahr, dass potentielle Bauherren nur noch EH 70 bauen. Das kann nicht in unser aller Interesse sein. Ähnliches gilt für die energetische Sanierung: EH 70 bei Sanierungen ist ambitioniert und sollte daher entsprechend gefördert werden. Das gilt auch für den Einbau von Heizungen, die auf regenerativen Energien beruhen, sowie den Einbau von Solaranlagen. Wir benötigen ein Bündel von Maßnahmen, um schnellstmöglich von russischem Öl und Gas unabhängig zu werden.“




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