Pressekonferenz am 12. März 2015 im Rahmen des 5. Medientages des Handwerks anlässlich der IHM in München

mit Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender Bundesvereinigung Bauwirtschaft

Als wir uns vor einem Jahr hier auf der Pressekonferenz trafen, haben wir für das Jahr 2014 eine positive Umsatzentwicklung für unsere Unternehmen in Aussicht gestellt.
Für die 300.000 Mitgliedsbetriebe mit ihren fast 2,5 Mio. Beschäftigten waren das + 3 %, eine Steigerung um mehr als 5 Mrd. € auf gut 217 Mrd. Euro Gesamtumsatz. Mit dieser Prognose haben wir punktgenau gelegen.

Das Baugewerbe hat damit einen soliden Beitrag zur positiven Konjunkturentwicklung in Deutschland geleistet. Die Bruttowertschöpfung des Baugewerbes lag nach ersten Angaben des Statistischen Bundesamtes mit + 2,7 % deutlich über dem Durchschnittswert der Volkswirtschaft von 1,4 %.

Für das Baujahr 2014 waren drei Merkmale kennzeichnend:

Erstens gab es ein umsatzstarkes erstes Quartal, in dem es keine witterungsbedingten Behinderungen für die Bauproduktion gegeben hat. Davon hat das besonders witterungsabhängige Bauhauptgewerbe als Taktgeber der Bauwirtschaft besonders profitiert.

Ein Umsatzplus von 27 % im ersten Quartal macht das deutlich. Die weniger witterungsabhängigen Gewerke, die dem Rohbau nachfolgen, lagen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon bei + 7 %.

Von diesem Polster ist im Jahresverlauf gezehrt worden. Zum Jahresende rechnet das Bauhauptgewerbe in der BVB insgesamt mit einem Umsatzzuwachs von 4 % gegenüber 2013, was einem Umsatz von 80,5 Mrd. Euro entspricht.

Nicht alle Sparten im Rohbau partizipieren daran gleichermaßen. So rechnet der Zentralverband des Dachdeckerhandwerks nur mit einer Steigerung von + 2 %.

Der stark anziehende Mehrfamilienhausbau hält gegenüber dem Ein- und Zweifamilienhausbau weitaus weniger Dachfläche bereit.

Im Bereich Photovoltaik/Solarthermie sind die Umsätze aufgrund der Kürzungen im Förderbereich in den Jahren 2013 und 2014 regelrecht eingebrochen.

Auch der für das Dachdeckerhandwerk wichtige Sanierungsmarkt hat an Schwung verloren. Die von der Politik in Aussicht gestellte Förderung der energetischen Sanierung dürfte zu einer Abwartehaltung bei dem ein oder anderen potentiellen Investor geführt haben. Darauf kommen wir gleich noch zurück.

Die positive Entwicklung im Bauhauptgewerbe insgesamt ist zum wiederholten Male vom Wohnungsbau ausgegangen. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe verweist hier auf ein Umsatzplus von 6 %. Davon profitieren auch die ausbaunahen Handwerke, die im Wohnungsbau ihr Hauptbetätigungsfeld haben.

In 2014 rechnen wir mit 210.000 neu fertiggestellten Wohnungen. Gegenüber dem Tiefstand bei den Fertigstellungen von ca. 140.000 Wohneinheiten in den Jahren 2009 und 2010 ist dies eine Steigerung um 50 %.

Die nunmehr neu fertiggestellten 210.000 Wohneinheiten liegen, selbst wenn man die Umbauten mit 25.000 Wohnungen einrechnet, noch erkennbar unterhalb der notwendigen Marke von 250.000 Wohneinheiten, die gebraucht werden, um die Nachfrage insbesondere in den Ballungsgebieten zu befriedigen.

100.000 Wohnungen wurden im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser und 110.000 im Bereich des Mehrfamilienhausbaus errichtet. Nach 1997 werden damit erstmalig wieder mehr Wohnungen in Mehrfamilien- als in Ein- und Zweifamilienhaushalten errichtet.

Damit kommen wir zum zweiten Merkmal des Baujahres 2014. Trotz einer erkennbaren Umsatzsteigerung gab es keine adäquate Entwicklung der Erträge. Zum einen zeigte sich, dass die Baupreisentwicklung im Jahresdurchschnitt über alle Gewerke mit +1,7 % / 1,8 % an Dynamik verloren hat (2011: +2,8 %; 2012: + 2,5 %; 2013: + 2,0 %).

Dabei blieben die Rohbauarbeiten mit 1,3 % stark unterdurchschnittlich ausgeprägt, die Ausbaugewerke erreichten + 1,7 %. Lediglich der an Bedeutung gewinnende Anteil der Gebäudetechnik kam auf nennenswerte Steigerungen von gut
2 %.

Der überschaubaren Baupreisentwicklung ist zum einen die Baukostenentwicklung entgegen zu rechnen, die z.B. bei Wohngebäuden ebenfalls bei knapp 2 % gelegen hat. Zum anderen brachte der saisonunübliche Produktionsverlauf auch Ineffizienzen mit sich. So weist das Dachdeckerhandwerk darauf hin, dass im ersten Quartal wenig vom Instrument des Saison-Kurzarbeitergeldes Gebrauch gemacht wurde und sich der Umsatz dann auf eine deutlich höhere Zahl bezahlter Stunden verteilt hat.

Auch im Ausbaugewerbe wird keine durchgreifende Verbesserung der Ertragslage sichtbar. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes sind z. B. die Preise im Malerhandwerk nur unterdurchschnittlich um 1,1 % gestiegen. Damit ist keine Verbesserung der Ertragslage möglich geworden, da die Einkaufspreise mindestens im gleichen Umfang gestiegen sind. Der Bundesverband Farbe Gestaltung und Bautenschutz bestätigt den ungewöhnlichen Jahresverlauf 2014. Im ersten und zweiten Quartal ist durchgehend produziert worden, wohingegen sich im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr eine schlechtere Entwicklung gezeigt hat. Insgesamt sieht man für 2014 eine Umsatzsteigerung von 2 %.

Für den Ausbaubereich insgesamt rechnen wir in 2014 mit einem Umsatz von 78,5 Mrd. Euro, das ist eine Steigerung von 2 % gegenüber 2013.

Der witterungsunabhängigste Bereich der Bundesvereinigung Bauwirtschaft - die Gebäudetechnik - kommt ebenfalls zu einer positiven Einschätzung zur Umsatzentwicklung in 2014. So rechnet der Zentralverband Sanitär Heizung Klima mit einem Umsatzwachstum von gut 2 %. Nach wie vor machen Sanierungsarbeiten den Hauptanteil der Produktion des SHK-Handwerks aus. So sind in 2014 schätzungsweise wiederrum 500.000 Bäder in Deutschland saniert und auch 500.000 Heizungen gewartet und instandgesetzt worden. Der Großteil des Umsatzes (ca. 80 %) wird mit Privatkunden generiert.

Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks rechnet wiederum mit einer Umsatzsteigerung von gut 3 %. Insgesamt ist es hier gelungen die Personalkostensteigerung aus den abgeschlossenen Tarifverträgen, die den Hauptanteil der Kosten ausmachen, in den Rahmenvereinbarungen mit den Kunden weiter zu reichen. Dabei ist der regelmäßige Umsatzzuwachs weniger dem klassischen Reinigungssektor zuzuschreiben, der einem starken Wettbewerb unterliegt. Umsatzzuwächse ergeben sich viel mehr aus Dienstleistungen, wie Winterdienste oder Grünflächenpflege, bis hin zum kompletten Gebäudemanagement.

Wichtige Stützen des Wachstums im Rollladen-und Sonnenschutztechniker-Handwerk waren im vergangenen Jahr der private Konsum sowie die Bauinvestitionen. Das Statistische Bundesamt verzeichnete für das 1. Quartal 2014 einen Umsatzanstieg von 20,1 % und für das 2. Quartal immerhin noch von 10,1 % (jeweils gegenüber Vorjahresquartal). Auch wenn sich die konjunkturelle Lage in der zweiten Jahreshälfte etwas eintrübte, wird erwartet, dass der Umsatz des Jahres 2014 nahe 2 Mrd. € und deutlich über dem des Vorjahres (1,76 Mrd. Euro) gelegen hat. Im Bereich Gebäudetechnik wird der Umsatz in 2014 um gut 2 % gestiegen sein, was einem Umsatz von 58 Mrd. Euro entspricht.

Markant für die Entwicklung in 2014 ist zum Dritten, dass der in den letzten Jahren im Baugewerbe zu verzeichnende Beschäftigtenaufbau zum Erliegen gekommen ist. Dies betrifft auch alle Sparten der Bundesvereinigung Bauwirtschaft. Die Anzahl der Beschäftigten stieg nur um 0,2 % womit die Marke von 2,5 Mio. weiter knapp verfehlt wird. Es bleibt bei 2,49 Mio. Beschäftigten. In 2009 waren es mit 2,38 Mio. Beschäftigten noch ca. 100.000 weniger als heute.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird es für das Bauhandwerk immer schwieriger, im Wettbewerb um die Fachkräfte mit den anderen Branchen zu obsiegen. Neu in den Fokus gerückt sind bei den Mitgliedsverbänden der BVB die Produktivitätspotentiale aus dem modellbasierten Arbeiten mit digitalen Gebäudedaten.

Das sogenannte Building Information Modelling, kurz BIM, wird nicht nur den gesamten Prozess vom Planen bis zur Baufertigstellung beschleunigen, sondern der gesamten Bauwirtschaft ein innovatives Image verschaffen. Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft beteiligt sich daher an der „Bauen Digital GmbH“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Rahmenbedingungen für die Anwendung dieser Technologie in Deutschland voran zu bringen.

Kommen wir zur Prognose für 2015:

Die Stimmungslage war bei den Unternehmen bis zum Beginn des vierten Quartals 2014 insgesamt auf einem hohen Niveau stabil. Zum Ende des Jahres ließen die Erwartungen allerdings erkennbar nach.

Für 2015 rechnen wir mit einem weiteren Umsatzwachstum dessen Dynamik sich allerdings auf + 2 % verlangsamt. Damit werden in den Unternehmen der Bundesvereinigung Bauwirtschaft mehr als 221 Mrd. Euro erwirtschaftet. Sie werden das in etwa mit der gleichen Personalstärke wie im Vorjahr – mit knapp 2,5 Mio. Beschäftigten – leisten.

Am optimistischsten ist dabei die Sparte Gebäudetechnik mit einem Plus von 3 %. Dies bedeutet eine Umsatzsteigerung um ca. zwei, auf fast 60 Mrd. Euro. Das Erreichen der Ziele der Energiewende wird notwendigerweise zu neuen Investitionsanreizen bei der Gebäudesanierung führen müssen. Davon erhofft sich das SHK-Handwerk deutliche Impulse.

Verbesserte Rahmenbedingungen bei der energetischen Gebäudesanierung können allen Sparten der Bundesvereinigung Bauwirtschaft Impulse verleihen. Das vorgelegte Eckpunktepapier zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung, das Bestandteil des NAPE (Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz) war, hätte allerdings diese Impulse nicht setzen können.

Bei 10.000 Euro Investition, z. B. in die Fassadendämmung, sollte der Investor 1.000 Euro als Steuerabzug ersetzt bekommen, dieses allerdings nicht auf einmal, sondern über zehn Jahre gestreckt, also 100 Euro Steuerersparnis pro Jahr.

Das ist ein Witz – und kein ernst zu nehmender Vorschlag.

Denn wenn der private Hausbesitzer die Zu-schussvariante der KfW wählt, bekommt er dieselben 1.000 Euro, allerdings auf einmal und direkt ausgezahlt. Wer soll sich vor diesem Hintergrund für eine steuerliche Förderung entscheiden?

Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass hier etwas gemacht wurde, dessen Scheitern vorprogrammiert war.

Zumal uns die Gegenfinanzierung, nämlich die Einführung entweder eines sog. Sockelbetrags beim Handwerkerbonus oder dessen Absenkung in der Spitze, extrem stört. Die jetzige Form des Handwerkerbonus wirkt tatsächlich schwarzarbeit-dämpfend und sollte daher auch in der jetzigen Form erhalten bleiben.

Wir fordern daher, dass ein neuer Anlauf der steuerlichen Förderung tatsächlich auch Investitionsanreize setzt.

Insgesamt wird die für die Mitgliedsunternehmen der BVB wichtigste Bausparte – der Wohnungsbau – weiter für Impulse sorgen. Das betrifft insbesondere das Bauhauptgewerbe. Bauhauptgewerbe und Ausbau erwarten jeweils eine Umsatzsteigerung um 2 %, das bedeutet für das Bauhauptgewerbe eine Steigerung auf ca. 82 Mrd. Euro und für den Ausbaubereich auf ca. 80 Mrd. Euro. Die Umsatzentwicklung im Wohnungsbau wird insgesamt ein hohes Niveau halten; auch weil in den letzten Jahren weiterhin mehr Wohnungen genehmigt als gebaut wurden.

Gleichwohl kommt der Wohnungsbau in ruhigeres Fahrwasser, wie ein Blick auf die Baugenehmigungen und Auftragseingänge zeigt.

Bis November 2014 wurden 224.000 Wohnungen in Neubauten genehmigt. Das waren ca. 9.000 mehr als vor Jahresfrist (+ 4 %). Dabei legen die neuen Bundesländer mit einem Plus von über 8.700 Wohnungen besonders deutlich zu (+ 27 %). Dies ist maßgeblich auf die Entwicklung in Berlin zurückzuführen, wo ca. 6.000 neue Wohnungen mehr genehmigt wurden – eine nahezu Verdopplung des Genehmigungsvolumen.

Die Nachfrage im gehobenen Preissegment scheint an ihre Sättigungsgrenze zu kommen. Gebraucht wird preiswerter, bezahlbarer Wohnraum. Nach aktuellen Untersuchungen (empirica) ist ein natürlicher Mietpreisdeckel in den Ballungsgebieten erreicht, noch viel höhere Mieten sind auf den allermeisten Märkten nicht durchsetzbar.

Auch in 2015 rechnen wir damit, dass der Anteil der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 120.000 über dem Niveau der Ein- und Zweifamilienhäuser liegt, die bei 100.000 stagniert. In den Ballungszentren macht sich zunehmend Baulandknappheit bemerkbar, was nicht zum kostengünstigen Bauen beiträgt. Hier sind die Kommunen in der Pflicht, ihren Beitrag zu leisten.

Untersuchungsergebnisse belegen, dass die bereits nach derzeitigen Standards errichteten Mehrfamilienhäuser in Innenstadtlagen zu Mietpreisen von über 10 € führen. Will man Investoren interessieren, hier preiswerter anzubieten, wird man um höhere Abschreibungssätze nicht herumkommen. Daran will die Koalition aber offensichtlich vorerst nichts ändern.

Um Investitionsanreize im preiswerten Mietwohnungsbau zu setzen, hält es die Bundesvereinigung Bauwirtschaft nach wie vor für unabdingbar, Abschreibungssätze im Mietwohnungsbau von 2 % auf 4 % zu erhöhen.

Und damit sind wir auch schon mitten in einem Thema, was nicht nur uns umtreibt, das sind die Rahmenbedingungen, mit denen uns die Große Koalition traktiert – anders können wir es leider nicht sagen.

Nehmen wir den Mindestlohn:

Frau Nahles wehrt sich gegen den Protest aus Unternehmerkreisen und die Generalsekretärin der SPD, Frau Nahimi, hält uns für schlichtweg dumm oder für Gauner.

Uns geht es nicht darum, dass wir den Mindestlohn grundsätzlich nicht zahlen oder dokumentieren wollen, das müssen wir bei unseren Branchen-Mindestlöhnen ohnehin tun – denn wir müssen die Stunden ja auch abrechnen.

Also: Wir sind nicht zu blöd dazu.

Aber nun auch im Angestelltenbereich diese Dokumentationspflicht einzuführen, kostet schlicht Zeit und Geld – und ist – da bleiben wir dabei – ein Bürokratiemonster.

Denn die sog. „Vertrauensarbeitszeit“ wird dadurch zerstört. Und das, was an Flexibilität möglich war, nämlich heute mehr zu arbeiten und morgen entsprechend weniger, wird zerstört. In Wahrheit will man Hand in Hand mit dem DGB anfallende Überstunden überwachen, aber das hätte man auch so sagen können.

Insbesondere werden die knapp bemessenen Personalressourcen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit für die Überprüfung eines Personalbereiches verschwendet, der so gut wie keine Mindestlohnverstöße in sich birgt. Wir hoffen daher auf die Evaluierung und damit auf Erleichterungen – z. B. bei der Lohngrenze, aber auch bei der Aufzeichnungspflicht.

Nächstes Beispiel:

Arbeitsstättenverordnung

Die Überarbeitung der Arbeitsstättenverordnung ist ein weiteres Beispiel für die Realitätsferne der sozialdemokratischen Arbeitsministerin. Denn die hier verwendete Definition der „Arbeitsplätze“ ist so weit gefasst, dass praktisch jeder Quadratzentimeter Baustelle ein Arbeitsplatz ist. Daher ist die Arbeitsstättenverordnung für die Bauunternehmen auch nicht umsetzbar.

Wie sollen wir auf Baustellen gemauerte und ggf. beheizte Toiletten für die Beschäftigten vorhalten? Brauchen wir demnächst einen Garderoben-Truck für jede Baustelle, der abschließbare Kleiderschränke für hunderte von Beschäftigten, je nach Baustelle, zur Verfügung stellt? Wie soll auf Baustellen gearbeitet werden, wenn Arbeitsräume mit ausreichender Isolierung gegenüber Wärme, Kälte und Feuchtigkeit versehen werden müssen? Warum muss eine Teeküche Tageslicht haben, wenn das Einschenken einer Kaffeetasse nur Sekunden dauert?

Zum Glück scheint dieser Entwurf zunächst wieder vom Tisch zu sein – das Bundeskanzleramt hat die Reset-Taste gedrückt. Warten wir also ab.

Was uns bei beiden Verordnungen neben den tatsächlichen, daraus resultierenden Belastungen so stört, ist das tiefe Misstrauen, das unsere Bundesregierung gegenüber der Wirtschaft insgesamt sowie der Vielzahl mittelständischer und kleiner Unternehmen hegt. Wie sollen wir als Unternehmer in diesem Klima arbeiten, Arbeitsplätze sichern oder gar neue aufbauen? Wie sollen wir gar gerne Steuern und Abgaben zahlen?

Aber wir sind Unternehmer, um etwas zu unternehmen, und nicht um uns entmutigen zu lassen.

Angesichts des Baubedarfs und des Baugeschehens blicken wir durchaus optimistisch in die Zukunft. Die Bundesregierung könnte ihren Teil dazu beitragen, dass dieser Blick noch optimistischer wird.