Baugewerbe: Hohe Ausbildungs- und Übernahmebereitschaft für Lehrlinge

Die neuesten statistischen Auswertungen der Kammern über die eingetragenen und erfassten Ausbildungsverhältnisse zeigen die unverändert hohe Ausbildungsbereitschaft der Betriebe der Bauwirtschaft.

„Die neuesten statistischen Auswertungen der Kammern über die eingetragenen und erfassten Ausbildungsverhältnisse zeigen“, so Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses des ZDB, „die unverändert hohe Ausbildungsbereitschaft der Betriebe der Bauwirtschaft.“

Besonders ausgeprägt ist diese im Bauhandwerk. Fast 80 % der in die Lehrlingsrollen der Handwerkskammern und der Industrie- und Handelskammern eingetragenen Lehrlinge der Bauwirtschaft entfallen auf das Handwerk.

„Unsere Betriebe stehen dem Nachwuchs offen. Aus einer von den Sozialkassen der Bauwirtschaft im Jahre 2012 veröffentlichten Studie zu den Wünschen, Erfahrungen und Zielen von Berufseinsteigern wissen wir, dass die Bauwirtschaft nach Einschätzung der befragten Nachwuchskräfte attraktive Ausbildungsberufe anbietet und gute Perspektiven bietet“, erklärte Fromm.

Auch die Chancen, nach erfolgreicher Berufsausbildung in ein Arbeitsverhältnis übernommen zu werden, sind nach Einschätzung von Fromm schon seit langem in der Bauwirtschaft sehr hoch. „Angesichts der derzeitigen Altersstruktur im Baugewerbe, der zurückgehenden Zahl der Schulabgänger und des zukünftigen Fachkräftebedarfs im Baugewerbe eröffnen wir unserem Nachwuchs schon seit langem Zukunftsperspektiven über die Zeit der Berufsausbildung hinaus.

Die meisten Ausbildungsbetriebe des Baugewerbes bilden Lehrlinge aus, um damit ihren eigenen Fachkräftenachwuchs zu sichern. Durch neue bundeseinheitliche Regelungen zur Aufstiegsfortbildung in der Bauwirtschaft werden den Nachwuchskräften beispielsweise nach ihrer Ausbildung neue berufliche Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten für das gesamte Arbeitsleben nach bundeseinheitlichen Standards ermöglicht“, erklärte Fromm. Tarifvertraglicher Übernahmeverpflichtungen, wie sie von der IG BAU in den diesjährigen Lohn- und Gehaltsverhandlungen gefordert wurden, bedürfe es dafür aber nicht.