Ausbildung am Bau eröffnet Karrierechancen und bietet sichere Arbeitsplätze

Zimmerer-Weltmeister Simon Rehm sowie weitere Mitglieder des Nationalteams des Deutschen Baugewerbes am 29. und 30. August 2015 beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung im Bundesbauministerium

„Eine Ausbildung am Bau ist eine runde Sache: Die dreijährige Ausbildung bietet eine fundierte Grundlage für einen sicheren Arbeitsplatz und bietet Perspektiven für einen beruflichen Aufstieg. Kommende Woche beginnt das neue Ausbildungsjahr. Wir beglückwünschen die jungen Männer und Frauen, die sich für einen der 18 Bauberufe entschieden haben, zu ihrer Wahl.“ Das erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes heute in Berlin.

Eine Ausbildung in einem Bauberuf bietet nicht nur eine hohe Ausbildungsvergütung in allen drei Lehrjahren, sondern vielfältige Berufsmöglichkeiten danach. Die Ausbildung findet sowohl in einem der rund 70.000 Bauunternehmen, in der Berufsschule als auch in einem der überbetrieblichen Ausbildungszentren statt.

Die Branche investiert insgesamt rund 600 Mio. Euro in die Ausbildung ihres gewerblichen Personals. Die Hälfte davon wird über eine solidarische Berufsbildungsumlage von allen Baubetrieben getragen. Die andere Hälfte leisten die Ausbildungsbetriebe. „80 % der Lehrlinge werden in den Betrieben des deutschen Baugewerbes ausgebildet. Damit leistet das Baugewerbe den Löwenanteil an der Ausbildung des Fachkräftenachwuchses der gesamten Branche.“ So Pakleppa.

„Die Branche hat mit dem System der Aufstiegsfortbildung die Grundlage für eine erfolgreiche Karriere am Bau gelegt. Jungen Nachwuchskräften steht der Weg nach oben frei, egal ob sie sich zum Werkpolier oder Vorarbeiter weiterqualifizieren wollen, oder ob sie mit der Meisterprüfung den Grundstein für ein eigenes Unternehmen legen wollen.“ Erläuterte Pakleppa die Möglichkeiten für junge Facharbeiter.

Darüber hinaus bietet die tarifliche Zusatzrente, die die Bauunternehmen für ihre Beschäftigten zahlen, eine perfekte Ergänzung zur staatlichen Rente.

Wohin man als Maurer, Zimmerer oder Stuckateur sonst noch gelangen kann, beweisen die Mitgliedes Nationalteams des Deutschen Baugewerbes immer wieder von Neuem: Wer bei der Deutschen Meisterschaft sein Können unter Beweis gestellt hat, hat die Chance bei einem internationalen Wettbewerb für Deutschland zu starten.

Bei der WorldSkills, der Berufsweltmeisterschaft, die vor zwei Wochen im brasilianischen Sao Paulo stattgefunden hat, war das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes, das in fünf Wettbewerben angetreten war, mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen äußerst erfolgreich.

Der 21jährige Zimmerer Simon Rehm aus Weinsfeld bei Hilpoltstein (Bayern) gewann eine Goldmedaille, Silber ging an Lukas Prell (21), Stuckateurmeister, aus Aldenhoven in Nordrhein-Westfalen sowie an die beiden Betonbauer Dennis Behrens (20) aus Scheeßel in Niedersachsen und Pascal Gottfried (21) aus Rattelsdorf in Bayern. Simon Rehm erhielt darüber hinaus noch die Auszeichnung „Best of Nation“. Er hatte die höchste Punktzahl aller deutschen Teilnehmer erzielt. Marco Bauschke (21), Maurer, aus Drelsdorf in Schleswig-Holstein und Tim Welberg (20), Fliesenleger, aus Ahaus in Nordrhein-Westfalen erhielten für ihre großartigen Leistungen eine Medallion for Excellence.

Wer die Mitglieder des Teams kennenlernen oder sich über Chancen und Perspektiven einer Ausbildung am Bau informieren möchte, ist am kommenden Wochenende herzlich zum Tag der offenen Tür der Bundesregierung in das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin) eingeladen.

Weitere Infos dazu finden Sie über den eingefügten Link.